Die aktuellsten Zahlen zum Hautkrebs sind alarmierend. Mit rund 270.000 neuen Fällen pro Jahr stellt er die häufigste Krebsform in Deutschland dar. Bei jeder siebten Neuerkrankung handelt es sich um die besonders gefährliche Form, das sogenannte maligne Melanom.

Wird dieser schwarze Hautkrebs nicht rechtzeitig erkannt, verläuft er häufig tödlich. Beide Hautkrebsformen haben binnen 6 Jahren um mehr als 30 (schwarzer) bzw. 50 Prozent (weißer Hautkrebs) zugenommen. Nachzulesen ist diese dramatische Entwicklung im Detail im Hautkrebsreport 2019, den das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die Universität Bremen und die Techniker Krankenkasse (TK) Ende Mai gemeinsam vorlegten.

 

 

Die Schattenseiten der Sonne
Die gute Nachricht ist, dass mit dem UV-Anteil des Sonnenlichts die Ursachen von Hautkrebs recht gut bekannt sind. Damit sind auch die Schutzmöglichkeiten eindeutig. Ob im Garten, am Strand, auf dem Bau oder in einem anderen Outdoor-Beruf, jeder kann und sollte seine Haut bei längeren Aufenthalten im Freien konsequent schützen. Für den Hautschutz im Beruf bietet der Markt eine Vielzahl von Produkten. Hautschutzmittel sollten je nach Branche und weiteren Gefährdungen individuell ausgewählt werden. Sie schützen nicht nur vor UV, sondern auch vor Hauterkrankungen wie Ekzemen und Allergien. Wer bei der Arbeit häufig Schutzhandschuhe tragen muss, um sich vor Feuchte, Schmutz oder Chemikalien zu schützen, sollte zudem geeignete Reinigungs- und Pflegemittel verwenden. Arbeitgeber sind aufgefordert, diese Mittel zur Verfügung zu stellen und zum Benutzen in Unterweisungen sowie mit einem ausgehängten Hautschutzplan zu informieren.

Hautschutz auf der A+A 2019
Auch auf der weltgrößten Fachmesse für Arbeitssicherheit und Gesundheit im Beruf wird das Thema Hautschutz immer wichtiger. Vom 5. - 8. November präsentieren allein 18 Aussteller in Düsseldorf Produkte zum Schutz, zur Reinigung und zur Pflege der Haut. Dazu kommen die Anbieter von Berufs- und Arbeitskleidung, bei denen der „eingebaute Hautschutz“ immer wichtiger wird.

Gemeint sind Textilien, die vor intensiver Bestrahlung im Freien schützen, gleichzeitig leicht und atmungsaktiv sind, um eine hohe Trageakzeptanz auch bei sommerlichen Temperaturen zu erreichen. Sie bieten einen UV-Schutz, den auch die stärkste Sonnencreme nicht erreichen kann. Eine gute Orientierung für den Käufer bietet das Label UV STANDARD 801. Diese Kennzeichnung belegt, dass das Material fachkundig nach normierten Standards geprüft wurde.

Autor: Friedhelm Kring

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